Wer war Shakespeare?

Wahrscheinlich der Earl of Oxford.

Der Autor „William Shakespeare“ war nicht der Kaufmann aus Stratford-upon-Avon. Als „William Shakespeare“ schrieb ein anderer.

These 1: „Shakespeare“ war ein Pseudonym.
These 2: Wahrscheinlich das Pseudonym von Edward de Vere, 17th Earl of Oxford.

Ob diese beiden Thesen stimmen, würde ich gerne mit Ihnen diskutieren

Es gibt vernünftige Zweifel in beide Richtungen: Es gibt auch vernünftige Zweifel am vernünftigen Zweifel. Es gibt auch vernünftige Zweifel an der Theorie, der Autor sei der Earl of Oxford gewesen. – Darum diese Debatte.

Alle Seiten hier sind Entwürfe. Sie werden wachsen, sich verändern. Die Leser können dabei mitwirken. Mehr dazu im Vorwort.

Contra Stratford

These: Der Kaufmann William Shakspere war nicht der Autor. – „Shakespeare“ ist also ein Pseudonym. (Wessen? – Auf dieser ersten Stufe bleibt das offen.)

Sie können die Argumentation zunächst in einer 3-Minuten-Fassung lesen; danach ausführlicher – in ca. 30 Minuten – indem Sie die Contra-Themen 1-9, wie sie in der rechten Spalte stehen, eine nach der anderen anklicken, ohne in die jeweils dazu angebotenen Unterkapitel zu schauen, die dann ins relevante Detail gehen.

Davor genießen Sie bitte meine Begründung, warum der Autor der Werke Shakespeares DOCH der Mann aus Stratford war!

Dieses Internetbuch ist der Versuch einer übersichtlichen Zusammenfassung. Alle Informationen und fast alle Argumente entnehmen wir den Schriften anderer, vor allem der auf Englisch geführten Debatte.

Ein eigener Beitrag zur Debatte sind meine Überlegungen zu Shaksperes Verbindungen zum Puritanismus vor dem Hintergrund eines theaterfeindlich gewordenen Stratfords und der seltsamen Tatsache, dass er einem theaterfeindlichen Puritaner (John Hall) seine Tochter und das (materielle) Erbe übergibt.

Pro Oxford

Es gibt eine stattliche Reihe von Kandidaten. Mit Abstand der am besten begründete ist Edward de Vere, 17th Earl of Oxford. Was nicht heißt, dass alles für ihn spricht. Andere Optionen sollten wir im Auge behalten. Hier konzentrieren wir uns allerdings auf Oxford.

Er ist für uns der wahrscheinliche Autor.


Tagebuch

Aktuelles. Persönliches. Neue Bücher. Beiträge anderer. Tipps. Etc.

Jede Seite dieses Internetbuches ist – vorerst – eine Baustelle. Das Tagebuch begleitet die Entwicklung. Vielleicht ersetzen wir es später durch einen Blog.


Wir freuen uns auf die Debatte. Unter jeder Seite können Sie sich äußern. Wir werden zeitnah und aufmerksam moderieren. Kritik erwarten wir, auch heftige und kategorische Kritik – aber destruktive Beiträge kommen nicht durch.


Motto

Manches Problem wird gelöst nicht durch das Beibringen neuer Fakten, sondern durch die umsichtige Zusammenstellung des Bekannten.


 

Share

34 thoughts on “Wer war Shakespeare?”

  1. Bastian Conrad empfehle ich einfach mal datingshakespeare.co.uk, das ich z.Zt. mit großem Interesse lese, wenn auch sehr langsam, mein Englisch hält Shakespeare nicht stand, leider.

  2. Kurt Kreile und auch andere haben eigentlich sehr gut dargestellt, das das 1604 Problem nicht besteht. Vielen Dank dafür.

  3. Nein, es eilt nicht. – Aber wohl aus anderen Gründen: wenn man fast am Ende der Zielgerade des Lebens angelangt ist, dann hat der Begriff „Geduld“ seine Bedeutung verloren. Ich bewundere Ihren grenzenlosen Optimismus, im 8.Jahrzehnt Ihres Lebens an die Kraft der eigenen Lösung eines hoch-komplexen Jahrhunderte alten Problems zu glauben…
    Vielleicht interessiert es Sie, dass ich eine mehrjährige Korrespondenz mit einem sehr originellen Münchner Patentanwalt hatte, Georg von Breuning,(alias Bourbaki)

    https://www.efodon.de/html/archiv/geschichte/weitere/SY6808%20Bourbaki%20(Shakespeare).pdf

    der ein eigenes Marlowe/Shakespeare Manuskript geschrieben hatte, das mir seine Freunde nach seinem Tod mit all seinen MArlowe Unterlagen hinterließen.

    Schade , dass Sie bisher auf Ihrem Kanal nicht andere , derartige originelle Gesprächspartner gefunden haben. Sie werden (bis das Shakespeare Rätsel als gelöst anerkannt wird) nicht aufhören, neu aus dem Boden zu wachsen.

  4. Geduld, Herr Conrad, Geduld.

    Ich habe selbst schon längst angekündigt, dass ich mich oxfraud widmen werde.
    Es eilt doch nicht, oder?

    Im Moment gönne ich mir eine kleine Shakespeare-Pause.
    Bald geht es weiter!

    Ich hab mir natürlich die Osvraud-Seite schon mal angeschaut. Und musste grinsen.
    Das typische blind-fanatische Rechthabenmüssen. Das grundsätzliche Fehlen einer wissenschaftlichen Einstellung.
    Argumentieren als ein Kampf, bei dem man den Gegner totschlagen möchte.

    Dabei bin ich sicher, dass auch einige ernsthafte Herausforderungen auf meine Pro-Oxford-Tendenz enthalten sind. Ich freue mich genau auf diese vielleicht doch vorhandenen Nuggets. Wir werden sehen.

  5. Addendum(Wiederhlg): Das letzte Wort in Sachen Oxford-Position bitte ich, nicht mir zu überlassen. Darüber haben andere lange genug nachgedacht…..dazu bedarf es nicht meiner armseligen Position..https://oxfraud.com/100-reasons-grid2
    die hier zusammengetragenen 102 Gegenargumente gegen Oxford reichen allerdings bei weitem noch nicht aus…

  6. Es ist wirklich nicht nötig , dass Sie mir das letzte Word lassen.

    Die Verunglimpfung und Verächtlichmachung der Oxford-position machen andere , regelrechte Kampfgruppen im Übermaß und auf eine sehr unangenehme Weise, seit vielen Jahren. https://youtu.be/_Nho2CRAruk

    Wenn Sie sich wirklich mit den Gegenargumenten zu Oxford beschäftigen wollen, dann dort……https://m.facebook.com/groups/oxfraud/

    Sie haben recht, dass ich persönlich durch eigene Recherche mich nur wenig,( mit einigen zeitgenössischen Texten über Edward de Vere ) auseinandergesetzt habe.
    Es gibt für mich viele Eindrückliche Persönlichkeiten von Oxfordianern

  7. Ich lasse dem Herrn Conrad vorerst das letzte Wort.
    Mit der Oxford-Position scheint er sich bisher nicht ernsthaft auseinandergesetzt zu haben.
    Ich werde es mit der Marlowe-Position besser machen.

  8. Die Absurdität bei Oxford besteht u.a.darin , a) dass in seinem eigenen Leben von 50 Jahren kein einziges dramatisches Werk (nicht einmal ein Rudiment) je das Licht der Welt erblickt hatte, und
    b) (falls er der wahre Shakespeare war) bis zum Erscheinen in den First Folio 20 Jahre nach Seinem Tod(1604) die Hälfte seiner 36 Stücke (Jahrzehnte zurückliegend) nie jemals je ein Publikum oder Leser gefunden hatte und
    c) in späten Stücken von Shakespeare (vermeintlich.nach 1604 geschrieben Z.B: Macbeth u.a.) historische Ereignisse anklingen,die erst nach 1604 geschehen sein können.
    Es erstaunt mich zutiefst , dass Sie das alles für nicht unglaublich, und nicht für absurd halten.
    ———

    Wenn – wie Sie schreiben- ich mich in diesem Fall nicht in die Argumentation der anderen Seite hineinversetzen könne, dann deshalb ,weil es bis heute buchstäblich kein plausibles oder vernünftiges Argument für das Problem 1604 gibt, und die notwendige Rückdatierung aller späten Shakespeare Stücke vor 1604 (von Seiten der Oxfordianer) erneut etwas absurdes, ja unglaubliches in sich trägt
    Es freut mich für Sie, dass Ihnen das mit Ihren großen Wissenshintergrund gelingt
    ———-
    wenn Sie schreiben ,dass ich keine Lust habe , das Spiel der Wissenschaft zu betreiben, dann will ich das nur soweit kommentieren, als ich nicht weiß, welchen Beruf Sie haben, und wo Sie das mühsame Spiel der Wissenschaft erlernt haben.Mein Beruf bestand (in 40 Jahren, in den letzten 25 Jahren als Ordinarius der TU München) ausschließlich in dem Betreiben und Vermitteln von Wissenschaft mit vielen Büchern, 200 wiss. Artikel, > 50 Dissertationen usw.
    Usw. Allein mit „ihrem gesunden Menschenverstand“ wird das nur schwerlich gelingen.^
    —————
    Ihre Logik ,dass man bei einem Widerlegungsversuch immer mitdenken müsse dass er scheitern könne, ist eine wundervolle Tautologie: wenn Sie bemerken das man für „scheitern“ auch „widerlegen“ einsetzen könne.: also etwa:. Beim Widerlegungsversuch immer Mitdenken, dass man auch widerlegt werden könne…
    Eine solche phänomenale Logik hätte man bei einem Doktoranden bei uns nicht durchgehen lassen.
    ————-
    eine gegnerische Position muss man keineswegs erst stark machen? Entweder sie ist es oder eben nicht…auch eine weitere wunderbare Form der Tautologie…
    —— ——-
    Meine Position ist doch selbst ein Widerlegungsversuch, ähnlich wie die der Oxfordianer, wie stark er ist, (im Vergl zu Oxford) das muss eine kollektive Intelligenz entscheiden, wenn Sie de Argumente abwägt
    Wenn Ihnen dies, und auch meine Position fremd ist, und Sie mich als Fanatiker und Fundamentalist abtun ,….sollte ich jetzt in eine Empörungs BS Rhetorik verfallen ,etwa: …das verbitte ich mir. usw…???

    und wenn Sie auch noch schreiben.“ Darum sparen Sie Sich auch die Begründung!) und selbst nicht ein einziges Mal in unserer bisherigen Korrespondenz auch nur auf eine einzige meiner vielen Mitübersandten Begründungen (Links= jeweils einige Monate Gedankenarbeit) eingegangen sind,
    _————-
    Wenn Sie schreiben ich solle doch abwarten, bis Sie sich dem Marlowe Thema widmen werden, alles was Sie jetzt sagen , könne doch nur laienhaft sein, So beginne ich zu verstehen, dass Sie fälschlich davon ausgehen, in der Debatte eine eigene Haltung einer strengen Wissenschaftlichkeit (sprich gesunder Menschenverstand) einzunehmen, ganz im Gegensatz zu meiner verachtenswerten gläubig- fanatischen Haltung (woher haben Sie diese „ICH-starke“ Hybris?)
    _—————

  9. Um dennoch auf eins Ihrer Argumente zu antworten:

    Sie haben geschrieben:

    Ähnlich wie das abgeschlossene Oxford/Shakespeare Opus bereits 1604 fertig gewesen sein muss und eine 20 jährige Stille bis zum Erscheinen von Als Gesamtwerk der First Folio (1624 Jan!) benötigte
    Was für unglaubliche Absurditäten!!!!!

    Folio-Gesamtausgaben waren damals eine Ausnahme. Ben Jonson ist meines Wissens der erste, der seine Theaterstücke in einer solchen aufwändigen, teuren Form zu präsentieren wagt.
    Warum sollte es „unglaublich absurd“ sein, dass das bei den Theaterstücken des 1604 verstorbenen Oxford 20 Jahre gedauert hat?

    „unglaublich absurd“ – an diesem Ausdruck merkt man, dass Sie sich nicht in die Argumentation der anderen Seite hineinversetzen. Sie haben keine Lust, das Spiel der Wissenschaft zu betreiben – nämlich erst einmal die gegnerische Position so stark wie möglich zu machen, bevor man sie zu widerlegen versucht; und beim Widerlegungsversuch immer mitzudenken, dass er scheitern könnte und dass man am Ende sogar seine eigene Position ändern müsste.

    Das ist Ihnen fremd. Sie sind zu sehr Fundamentalist und Fanatiker. Darum sparen Sie sich auch die Begründung. WARUM sollte es abwegig sein, anzunehmen, dass das First Folio von interessierten Personen ca. 20 Jahre nach dem Tod des Autors erstellt wird, um das Überleben der Werke zu sichern?

    Zu Marlowe und den Argumenten pro&contra bezüglich seiner Kandidatur als Verfasser habe ich schon mehrfach gesagt: Warten Sie es ab, bis ich mich diesem Thema widmen kann. Alles, was ich im Moment über Marlowe sage, ist laienhaft und kann nur laienhaft sein. Ich habe vor, mich auch hier wissenschaftlich einzuarbeiten. Aber eins nach dem andern.

    Sie fürchten wohl, dass wegen meiner grundsätzlich skeptischen Art Christopher Marlowe in mir keinen Fürsprecher finden könnte. Da haben Sie recht – ich bin nun einfach keiner, der GLAUBT, keiner, der GLÄUBIG sein könnte. Mir liegt es zu zweifeln – weshalb ich auch an Oxford (!) zweifle …

    … und mir sogar in der Stratford-Frage die Fenster für den erfrischenden Wind der Kritik offen halte. Kann es denn nicht sein, dass die Stratfordianer doch recht haben? Dass ich Wesentliches übersehen habe, als ich zur Überzeugung gekommen bin, der Kaufmann aus Stratford könne es nicht gewesen sein?

    Uns beide, Herr Conrad, unterscheidet weniger, dass Sie für Marlowe optieren und ich für Oxford, sondern dass ich in der Debatte eine wissenschaftliche Haltung einnehme und Sie eine gläubig-fanatische.

    Ich werde mich von dem Erlebnis mit Ihnen nicht davon abhalten lassen, Marlowe als ernsthaften Kandidaten zu prüfen, sobald ich mich mit ihm ernsthaft beschäftigen kann. Wer weiß, vielleicht werde ich sogar noch Marlowianer? Aber wenn, dann wird meine Argumentation für ihn grundsätzlich anders klingen als die Ihre. Ich würde dann jeden verstehen, der mir widersprechen würde.

    Als Oxfordianer halte ich es für völlig normal und vernünftig, dass jeder, der der von mir präferierten Oxford-Hypothese begegnet, sie erst einmal kopfschüttelnd zurückweist. Das ist schlicht vernünftig! Ich verstehe jeden, der (als Laie) am Mann aus Stratford und damit am Anglisten-Konsens festhält. Es ist tatsächlich erst einmal gesunder Menschenverstand, dass ein Neuling in der Debatte annimmt, natürlich ist Shakespeare Shakespeare. Wer denn sonst!

    Als ich 1985 zum ersten Mal auf die Autorschaftsfrage und Oxford als Kandidaten gekommen bin (Ogburn, This Star of England), habe ich nicht GEGLAUBT und schon gar nicht GEWUSST, dass 1. Stratford nicht in Frage kommt und dass 2. Oxford der richtige Mann ist. Was ich erkannt habe, war: 1. ist da eine offene Frage, 2. gibt es die Möglichkeit, dass Oxford der Autor war. Und dies alles ist nun zu prüfen!

    ZU PRÜFEN!

    Ohne Zorn und Eifer.

  10. Ich setze mich lieber auf sachliche (und insofern auch ruhige) Art mit den Argumenten pro und contra auseinander.

    Warum sollte ich mit jemandem diskutieren, der sich nicht beherrschen kann?
    Mit jemandem, der nicht in der Lage ist, seine eigene Position mit etwas Skepsis sich selbst gegenüber zu vertreten?

    Wir befinden uns hier nicht in einem politischen oder religiösen Wettkampf, sondern einer wissenschaftlichen Debatte.

    Für Sie, Herr Conrad, ist die Marlowe-Lösung der Autorenschaftsfrage eine religiöse Angelegenheit, grade so, wie die Stratford-Überzeugung eine religiöse Angelegenheit für die Stratfordianer ist. Die Lösung ist TABU – und wird darum mit einem Wall von Emotion umgeben, mit einem Graben von Ignoranz, und wilde Kanonaden von Einschüchterungsversuchen bestreichen das Gelände davor. Jeder „Angreifer“ soll sich als Idiot fühlen, als pervers, als völlig inkompetent … und darum lieber auf eine feindliche (weil kritische) Annäherung an das Heiligtum verzichten.

    So wird eine fruchtbare Auseinandersetzung unmöglich gemacht.

    Das ist dann wohl auch die Absicht – denn jedes Ernstnehmen der Argumente der Gegenseite würde die absolute Sicherheit des Gläubigen erschüttern.

    Apropos Einsamkeit des Oxfordianers: Mal sehen, ob sich nicht einiges in den kommenden Jahren ergibt. Dieses Internet-Buch steht ja erst am Anfang. Es ist noch ganz unfertig. Seine Zielgruppe sind nicht unbedingt die anglistischen Priester des Stratford-Heiligtums. Die haben sich zum Dienst an ihrem Dogma verpflichtet. Es könnte aber sein, dass der eine oder andere Student oder Laie sich für die Autorschaftsfrage interessiert – und dann hier ein vernünftiges Angebot vorfindet – eines, das ihn nicht gleich lächerlich macht, wenn er eine andere Interpretation plausibler findet; ein Angebot, das mitreden lässt; ein Angebot, das auch auf Übersicht achtet.

  11. Nein ich kenne die Oxfordianische Chronologie der Stücke wirklich nicht.- Zur Besserung meiner Bildung wäre ich Ihnen aber dankbar, wenn Sie mir beispielhaft die 3 wichtigsten Theaterstücke der 1570er und 80er Jahre nennen würden (jenseits jeglicher obskuren beweislosen verkrampften Spekulation von vermeintlichen frühen Oxford/Shakespeare Stücken)

    Welchen Stückeschreiber u Handwerker meinen Sie hier genau ?

    Und was meinen Sie über den Autor des Stücks „The Taming of „A“ shrew 1594? Im Vergleich zu Ihrem zitierten Stück der First Folio 1623 „….of „The„ SHREW“

    wenn Sie überzeugt sind, dass Venus & Adonis von Oxford geschrieben wurde, dann sollten Sie sich aber zuvor schon mit meinem (Ihnen früher beigefügten) Inhalt argumentativ auseinandergesetzt haben
    https://youtu.be/Oi7nFkhbDjM Dieser Beitrag scheint mir keine unplausible Argumentation zu enthalten….

    Obwohl Sie selbst die Mär nicht zuerst in die Welt gesetzt haben, Marlowe habe keinen Witz und Humor gehabt, (dies aber in beliebiger Vielfalt kolportiert und entgegnet wurde)…erscheint es rasch – wie ich zu erkennen glaube – eine Vermessenheit , solche Mär entstamme eigener Kenntnis oder Weisheit…
    https://www.taylorfrancis.com/books/e/9781315199122/chapters/10.4324/9781315199122-8

    es rührt zudem daher, dass das extem-Talent(Marlowe) hinter Shake-Speare kaum so wenig Literarische Genres verfasst haben kann:
    Ohne
    a) die Kenntnis der (im link angeführten) zeitgenössischen vielfältigsten literarischen Genres, Autoren und Inhalte ,(zwischen 1585 -1635) und b) ohne die Akzeptanz einer stattgehabten Lit.Verschwörung wird man m.E. nicht zu einer Lösung des Autorschaftsproblems vordringen können. Aber wen gibt es heute noch, der auch nur ein Bruchteil dieser Literatur gelesen hätte.)
    https://youtu.be/KNvy0sCxpB

    Und wenn Sie schon das Stück „Henry VI“ erwähnen, warum nicht gleich auch die Frage, warum die größten Shake-Speare Experten seit kürzerem Marlowes Mitarbeit an diesem Buch als gegeben ansehen.
    https://www.folger.edu/shakespeare-unlimited/christopher-marlowe-attribution-henry-vi

    Was für unglaubliche Absurditäten!!!!!
    Ähnlich wie das abgeschlossene Oxford/Shakespeare Opus bereits 1604 fertig gewesen sein muss und eine 20 jährige Stille bis zum Erscheinen von Als Gesamtwerk der First Folio (1624 Jan!) benötigte
    Was für unglaubliche Absurditäten!!!!!

    Vielleicht gelingt es Ihnen ,IHRE Empörungs Rhetorik wg BULLSHIT (mit Entschiedenheit zurückweisen usw.….) zu mäßigen , Sie scheinen doch viel empfindlicher, als Sie in Ihrem Vorwort vorgeben..

    Sie dürfen gerne die Diskussion beenden..ich habe in meinen späten Jahren nicht mehr die Absicht oder den Hauch eines Bedürfnis , jemanden zu überzeugen.. Dafür ist die Zeit zu knapp. Die Argumente müssen letztlich für sich sprechen oder gar nicht , und die Zukunft wird letztlich – so mein Verstand -eine Alternative nicht zulassen! ich kann es mir zumindest nicht mehr vorstellen…

    .Sie werden in Deutschland kaum jemand finden , der auf einem brauchbaren Kenntnis-Niveau mit Ihnen über Oxford „einsteigt“, da wird es recht einsam um sie…. leider hat es auch Robert Detobel, (der wichtigste Oxfordianer in Deutschland, den ich einmal in Frankfurt traf) bis zu seinem Tod in diesem Jahr nicht mehr geschafft.

  12. Sie kennen doch wohl die Argumentation der Oxfordianer zur Chronologie der Stücke?
    Fast alle Theaterstücke der 1570er und 1580er Jahre sind ohne Nennung des Autorennamens auf die Bühne gebracht worden. Der Stückeschreiber war ein Handwerker, also nicht so wichtig. Wichtig waren die Schauspieler und ihre hochadeligen Patronatsherren. Erst mit den 1590er Jahren wird das Verfassen von Theaterstücken allmählich als Kunst betrachtet; dann fragt man allmählich auch nach dem Autor. Jetzt verwendet der Autor von Dramen wie Titus Andronicus, The Taming of the Shrew, Henry VI etc. den Decknamen, das Pseudonym, das er schon 1593 für Venus & Adonis genutzt hat.

    Das scheint mir eine plausible Argumentation zu sein.

    Was die anderen Punkte angeht: Warten Sie doch einfach mal ab, wie ich argumentieren werde, wenn ich Ihr Buch bzw. auch Ros Barber gelesen habe. Das dauert noch ein bisschen, aber erst dann macht es Sinn, tiefer einzusteigen. Im Moment sage ich Ihnen nur, was ich als Laie vorläufig für plausibel halte. Ich habe Marlowe gelesen – und ich finde es offensichtlich, dass das nicht der selbe Autor ist wie jener der Werke Shakespeares, wer immer die geschrieben haben mag. Kann ja falsch sein, aber der Eindruck, den ich habe, ist nun mal sehr nachdrücklich da.

    Ich finde, das sollten Sie erst einmal respektieren.

    Das gilt auch für den Vergleich der Frauenfiguren und die Frage nach dem Witz. Wieso ist das Bullshit? Diesen speziellen Begriff möchte ich mit Entschiedenheit zurückweisen. Wenn man so mit mir redet, dann beende ich die Diskussion. Sie wissen, was Bullshit heißt, oder? Und was von einem Menschen zu halten ist, der Bullshit liefert? In diesem Begriff äußert sich die Verachtung des anderen. Sie sagen da nichts anderes als dass ich ein Idiot bin. Danke! Ich wiederhole: Den Shakespeare’schen Witz kann ich bei Marlowe nicht finden. Und wenn Sie ihn finden, bittesehr, ich bin Ihnen doch nicht böse, wenn Sie ihn mir anhand von Beispielen vorführen!

    Wenn man andere von etwas überzeugen will, was ihnen anzuerkennen nicht leicht fällt, dann lohnt es sich, geduldig zu sein sowie sich in diesen anderen hineinzuversetzen: Was bringt ihn zu seiner Ansicht? Warum hält er an ihr fest? – Der andere muss sich doch wohl nicht einfach unterwerfen, oder?

  13. Ad (1)Die Logik der Frage entzieht sich mir: welche ca 10 Stücke meinen Sie , die bis 1593 schon geschrieben worden sein müssen? ….sollen? Der „Penname“ Shake-speare wurde doch erst in der 2.Hälfte von 1593 erfunden (mit V&A 1593 und Lucrece1594)

    Ad (2)ich glaube dass Sie in Ihrer Meinung über die Darstellung der Frauen bei Marlowe falsch liegen, nicht nur ,wenn man über seine weiblichen Figuren Zenocrate, Abigall or Isabella, Dido und andere nachdenkt. , sondern auch über seine Schriften unter Initialen C.M („on the nature of Woman I&II 1596 ) oder anderen Pseudonymen wie Heywood.(„Gynaikaion“)und vieles vieles mehr …Das ist ein weites vielschichtiges kompliziertes Feld.

    Ad (3) Marlowe ohne Witz und Komik , das ist natürlich ein wundervoller abgeschriebener Bullshit…

    Ad (4) habenSie sich wirklich den Link dazu angehört?
    Wollen Sie mir wirklich weismachen , dass zeitnah über das gleiche Thema 2 geniale Literaten so etwas geschrieben und gesagt haben?
    https://youtu.be/u-Mqk_q_gN4

    Ad (5) In den ersten 5 (-10?)Jahren gab es kein Gerücht, Marlowe sei am Leben. Das erste Gerücht (gabriel Harvey 1593 Herbst)für 4 Jahre war, Marlowe sei an der Pest gestorben. Erst dann gibt es die erste Quelle, er sei ermordet worden von Thomas Beard (am ehesten ein Pseudonym von Marlowe….eigener link und arbeit)
    https://youtu.be/GkPhv8AyvDs

  14. Ich sehe außer dem (vermutlichen, aber nicht wirklich sicheren) Tod von Marlowe noch andere Hindernisse. Aber ich gebe zu, dass ich sie erst noch genauer untersuchen muss – ich möchte mich jetzt noch nicht festlegen.

    (1) Kann Marlowe die (ca. 10!) Stücke geschrieben haben, die später unter dem pen-name Shakespeare laufen, aber bis 1593 geschrieben worden sein müssen? Passen sie zu den Stücken, die eindeutig Marlowe zuzuordnen sind?

    (2) Man beachte die Darstellung von und das Verhältnis zu Frauen bei „Shakespeare“ und bei Marlowe!

    (3) Man beachte „Shakespeares“ Witz – der scheint mir bei Marlowes Stücken zu fehlen.

    (4) Lesen wir zuerst Marlowes Jew of Malta und dann „Shakespeares“ Merchant of Venice – da stehen uns zwei sehr verschiedene Autoren vor Augen. Zwei fundamental verschiedene Welten. (Trotz einiger Gemeinsamkeiten.)

    (5) Wie bringt Marlowe seine Stücke im Londoner Theaterbetrieb unter, ohne dass das Gerücht laut wird,er sei doch nicht tot?

    Das sind fünf Einwände, die mir als Laie zunächst einmal naheliegend erscheinen.

    Ich nehme an, die Marlowianer haben sie sich gut überlegt und plausible Antworten darauf gegeben. Ich bin neugierig darauf und habe mir drei Bücher, darunter auch Ihres, Herr Conrad, bestellt. Vielleicht ziehe ich die Lektüre vor – ich wollte mich eigentlich die nächsten Wochen ganz mit Oxford beschäftigen, auch mit der Frage nach der Ihrer Meinung nach fehlenden Genialität der Gedichte aus den 1570er Jahren, die ihm zugeschrieben werden können.

    Auf unser Argument, dass in den 1570er Jahren generell noch nichts Geniales geschrieben wurde – und werden konnte, weil die englische Sprache und die neuen Formen des Theaters erst einmal (gegen die kulturelle Übermacht des Lateinischen und der Traditionen) entwickelt werden mussten, und Oxford einer von denen und vielleicht der wichtigste war, der hier schöpferisch vorangegangen ist, auf dieses Argument sind Sie noch nicht eingegangen.

    Ich muss natürlich dieses Argument auch erst einmal genauer prüfen. Bloß mal ein Argument zu haben reicht nicht, wenn man sich als Wissenschaftler ernst nimmt. Insofern interessieren mich genaue, kompetente Einwände sehr. Ich möchte nicht im eigenen Saft schmoren.

    Lesen wir einmal die 1570er Gedichte von Oxford im Zusammenhang mit allem anderen, was in den 1570er Jahren bzw. bis dahin geleistet wurde, dann fällt zumindest mir (nach meinem bisherigen Lese-Stand) auf, dass das ein Anfang sein könnte für ein kommendes großes Werk. – Könnte. – Es lohnt sich, das im Auge zu behalten.

  15. Sie schreiben: Würden wir weiter diskutieren, würde ich Sie bitten, eine Argumentation GEGEN Marlowe zu schreiben. Was sind die schwächsten Kettenglieder, an denen seine Kandidatur hängt?
    Ich glaube, man muss gar keine „schwaches Kettenglied“ gegen Marlowe schreiben, denn dieses existiert ja längst:… auch Sie haben sich dieses Glieds bedient. Marlowe war (historisch belegt, seltsamerweise erst 1953 entdeckt) erstochen worden, also tot. Ein toter kann ja nicht Shakespeare sein. Dass >1000 positive nicht weg diskutiertbare Argumente FÜR Marlowe einem einzigen phantastischen Scheinargument nicht begegnen können , hat etwas mit den antizipatorischen Fähigkeiten oder der Genialität des „wahren“ Shakespeare und Erfinder dieser Idee zu tun.
    Dass es im englischen Königreich bereits 1593 „false flag“ Operationen auf höchster Ebene (William Cecil) gab, kann bis heute nicht akzeptiert werden, obwohl wir doch inzwischen fantastisch viele Beispiele dieser historischen Emergenz aus dem anglo amerikanischen Raum bekommen haben (z.B Kennedy Mord /WTC-7)
    https://youtu.be/zG-yB1yiw3o

    Ich glaube, man kann sich darüber einig sein, dass in der Zukunft keine weiteren , bisher unbekannten neuen Shakespear Kandidaten aus dem Hut gezaubert werden. Sie können aber nicht so gänzlich verborgen geblieben sein, Ähnlich etwa wie die absolut fehlende dialogisch-dramatisch-poetische Genialität eines Edward De Vere.
    all das grenzt schon ans Lächerliche.
    Einer der 3 herausgearbeiteten zeitnahen Kandidaten (Bacon , de Vere, Marlowe) muss es schon gewesen sein. Aber Marlowe hat einfach die ungleich viel besseren Karten…Mein Verstand lässt inzwischen leider keine andere Alternative mehr zu, vielleicht ist er aber auch nur zu einem Fetisch geworden. Es ist mir in 10 Jahren jenseits des „Totschlagarguments“ von Marlowe buchstäblich kein neues oder anderes Argument aufgetaucht , das mich überzeugt hätte,(Ich wäre gerne anderweitig überzeugt worden.)

  16. Die Logik meiner Bemerkung, es sei mir egal, WER es nun war:
    Sollte es doch noch plausibel werden, dass es der Geschäftsmann aus Stratford war, ist mir das genauso recht wie etwa ein plausibler Marlowe oder ein plausibler Bacon – oder eben der mir im Moment (beim jetzigen Stand meines Wissens) besonders plausibel erscheinende Oxford. Ich bin emotional nicht verbunden mit einem der Kandidaten, bzw. ich habe keine Aversion gegen die, die ich im Moment nicht präferiere.

    Es spricht schon sehr viel für den Earl of Oxford. Aber ich denke an die metaphorische Kette – sie bricht im schwächsten Glied. EIN plausibler Grund gegen Oxford, und er tritt als Kandidat ins zweite Glied zurück! So einen Grund sehe ich im Moment nicht. Weiß weiß, ob ich einen finde. Ich suche danach! Ich habe keine Angst davor, Kandidat Oxford widerlegt zu sehen. Je scharfsinniger und kompetenter seine Gegner ihn angreifen, desto besser – da zeigt sich dann, ob die „Kette“ hält.

    Es macht mich etwas melancholisch, wenn ich sehe, wie in einer solchen Debatte so manche, die sich auf ihre Wissenschaftlichkeit viel zugute halten, ihren jeweiligen Mann zum Fetisch machen. Wie parteiisch es da zugeht. Wie eifersüchtig man den eigenen Helden verteidigt. MEIN Herzblut fließt nicht für Oxford, sondern für die Frage und für die Forschung. Ich bin ganz einfach neugierig. Darum könnte ich Oxford jederzeit im Stich lassen und mich sogar „reumütig“ ins Camp der Stratfordianer begeben, wenn denn die Fakten und die logischen Schlussfolgerungen dies nahelegen würden. Tun sie aber bisher nicht. Im Gegenteil. Je tiefer ich eindringe, um so deutlicher wird mir, wie unmöglich Kandidat William Shakspere ist. Die Stratfordians ahnen, dass ihr Kandidat kollabiert, sobald die kühle Luft der Wissenschaft ihn anweht; also müssen sie ihn luftdicht verpacken – die Autorschaftsfrage tabuisieren, sie der Debatte entziehen.

    Marlowe ist mir durch Ihre Hinweise attraktiver geworden, Herr Conrad. Dafür möchte ich mich nochmal bedanken.

    Würden wir weiter diskutieren, würde ich Sie bitten, eine Argumentation GEGEN Marlowe zu schreiben. Was sind die schwächsten Kettenglieder, an denen seine Kandidatur hängt?

    Mit Popper verlange ich: Widerlegen wir unsere Theorien! Geben wir auch anderen die Möglichkeit, unsere Theorien zu widerlegen! Sympathisieren wir mit jedem guten Argument gegen unsere Theorie! Wenn DANN unsere Theorie standhält, können wir sie mal – bis auf weiteres – für hinreichend plausibel halten. Die Prozedur der Infragestellung ist aber ständig zu wiederholen.

    Das sollte nicht nur für Theorien gelten, sondern auch für Überzeugungen. Traue keiner deiner Überzeugungen, solange du sie nicht immer wieder in Zweifel ziehen kannst!

    Von meinen Mitmenschen verlange ich das nicht, aber von jedem, der sich für einen Wissenschaftler hält, in Bezug auf sein spezielles Metier.

  17. Die Logik Ihrer Zeilen: „ Es gibt Gründe, warum ich mir so viel Zeit nehme, dieses Thema zu bearbeiten: (….) Ich bin neugierig. Ich möchte gern wissen, wer diese wunderbaren Werke geschrieben hat. Mir ist es dabei egal, wer das war (??) , und ob ich auf dem Weg des Forschens auch einmal um 90 oder 180 Grad drehen muss.“…
    erschließt sich mir nicht ganz einfach. Sie haben allerdings sehr recht: man würde wirklich zu gern wissen , wer diese Werke (???welche) geschrieben hat. Oder müsste man nicht öfters ganz anders fragen: kann es wirklich sein, dass die 4 großartigen Königsdramen Edward I,II.III,IV innerhalb von 6 Jahren (1593-99) in London von 4 verschiedenen Autoren geschrieben worden sein können?

    Muss man da nicht seinen gesunden Menschenverstand vorher an der Garderobe ( eines irrealen Theaters) abgeben?
    Einige Gedanken hierzu https://youtu.be/WWAtL2D2e1s

  18. Ich habe einen Partner, der sich ums Digitale kümmert, mir mir fleißig diskutiert, mich immer wieder auf neue Ideen und Möglichkeiten bringt und mich außerdem motiviert. Im übrigen bin ich noch nicht richtig vernetzt. Ich hoffe, das wird noch.

  19. Ich lese bei Ihnen:
    Pro Oxford. …Es gibt eine stattliche Reihe von Kandidaten. Mit Abstand der am besten begründete(wirklich?) ist Edward de Vere, 17th Earl of Oxford.(….). Hier konzentrieren wir uns (…) auf Oxford. Er ist für uns der wahrscheinliche Autor.(warum eigentlich?)

    Sie schreiben stets in der“WIR“ oder“UNS“, und nicht in „ICH“ Form , wer gehört zu Ihren Mitdenkern und Mitwissern?
    Die Oxford-Gemeinde in Deutschland ist sehr sehr klein , eine Marlowe Gemeinden gibt es praktisch nicht.

  20. Danke für diesen interessanten Link.

    Ich bin im Moment noch nicht in der Lage, genauer auf Taylor zu antworten.
    Aber vorab mal dies:

    (1) Zur Stylometrik: Wahrscheinlich kann man damit nachweisen, dass der Autor des Götz von Berlichingen nie und nimmer der Autor von Faust II gewesen sein kann. Und der Autor des Baal nie und nimmer der Autor des Galilei. Mit der Methode lässt sich Schindluder treiben. Auch ohne Stylometrik kann ich allerdings sagen, dass der William Shakespeare, der das Testament 1616 diktiert hat, nie und nimmer der Autor der Werke Shakespeares gewesen sein kann.

    (2) Ich kann mir gut vorstellen, dass zum Beispiel Oxford Ende der 1570er und in den 1580er Jahren bei Entwickeln des neuen englischen Dramas eng kooperiert hat mit Lily, Munday, Nash, Greene und Marlowe. In dieser Zeit sind vermutlich die Henry-VI-Stücke und noch ein paar weitere entstanden. Diese Art des Dramas, die dann ab der zweiten Hälfte der 1580er Jahre auf die höfischen, aristokratischen und öffentlichen Bühnen kam, war etwas radikal Neues, sowohl in der Sprache als auch in der Gestaltung. In den 1590er Jahren war dan für die Avantgarde klar: Hier gibt es eine neue Kunstform, etwas, das nicht nur ein Bühnenspektakel ist, verwandt mit der Bärenhatz und der Commedia del Arte, sondern eine veritable Kunstform. Es hat dann aber noch einige Zeit gedauert, bis diese neue Kunstform die selbe Anerkennung gefunden hat wie die traditionelle, die Poesie.

    Der Earl of Oxford hatte – nachweislich – einen Kreis von Autoren um sich. Lily und Munday waren sogar als Sekretäre bei ihm angestellt; Greene und Nash standen ihm nahe; bei Marlowe bin ich mir über die Nähe nicht sicher, außer, dass Oxford ihn sehr geschätzt hat.

    Ausgangspunkt aller Überlegungen ist allerdings: Der Geschäftsmann aus Stratford KANN NICHT der Autor gewesen sein. Die Sonette und ihre Veröffentlichung 1609 BEWEISEN es. Der Autor der Werke Shakespeares war zu diesem Zeitpunkt definitiv tot. (Den Beweis liefere ich in der Abteilung Sonette!)

    Jeder, der behauptet, der Kaufmann aus Stratford war Shakespeare, sollte erst einmal versuchen, die Sonett-Argumentation gegen ihn zu widerlegen. Hic Rhodos, hic salta!

  21. Vielen Dank, Herr Kreiler, für Ihre post.
    Ihr Buch über Oxford ist – neben Diana Price über Shakspere – das für mich wichtigste in der Sache. Ich habe es schon gleich nach Erscheinen gelesen und jetzt für die Website ein zweites Mal. Ich werde, wenn ich meinen Bücherberg abgearbeitet habe, es ein drittes Mal lesen, denn es ist reich an Einsichten, die sich manchmal erst bei langsamer und wiederholter Lektüre in meinem Kopf voll entfalten.

    Die (wie mir scheint: innovative) Anlage des Internetbuches ist anders als die der Bücher oder der anderen Websites zum Thema. Der 3-Minuten-Text und der 30-Minuten-Text (das sind auf der Website die Punkte 1-10 Contra Stratford) sowie die noch zu schaffenden 3 Minuten und 30 Minuten Pro Oxford sollen immer weiter verbessert werden. Sie dienen dem raschen und ständig wieder zu erneuernden Überblick, der gerade dem Laien schnell verloren geht, wenn er sich in die Welt der Details verliert.

    Ich habe immer den Laien-Leser vor mir, der (wie ich etwa im Jahre 1985) enttäuscht und verwirrt vor der Tatsache steht, dass die werten Stratfordianer in ihren Shakespeare-Biographien und ihren Interpretationsbemühungen ihre Hausaufgaben nicht machen, dass sie denkfaul oder feige auf alles reagieren, was irgendwie „gefährlich“ sein könnte für ihren Helden, dass sie natürlich dem Barden kein glaubwürdiges Leben einhauchen und skeptische Nachfragen nur ausweichend oder gar nicht beantworten können, aber dann auf alle eindreschen, die es wagen, mal ein Fragezeichen hinter die Person des Mannes aus Stratford zu setzen. Ich denke mich in diese irritierten Shakespeare-Leser hinein und versuche sie nie zu vergessen – auch nicht inmitten der labyrinthischen Detaildebatten, auf die ich mich natürlich auch ständig einlassen muss.

    Auf diesen Punkt zielt meine Bitte an Sie – und an alle anderen, die mit unserem Unternehmen sympathisieren:
    – Stimmt alles?
    – Ist alles optimal formuliert?
    – Gibt es noch Ideen, unsere Sache geschickter darzustellen?

    (Dass wir dazu auch Bilder, Videos, vielleicht Facebook, Kampagnen an anglistischen Instituten u. a. brauchen, weiß ich. Aber eins nach dem andern! Erst einmal möchte ich die Textbasis schaffen, und davon hab ich bis jetzt bestenfalls ein Viertel geschafft.)

    Nehmen wir Ihre ersten sechs Punkte oben: Wie lassen sie sich anschaulich und eingängig machen für Leute, die nicht vorhaben, Experten zu werden? Ich werde mich daran versuchen, nach und nach – meine Oxford-Seiten sind ja noch ganz im Anfangsstadium. Ich bin in dem Alter, in dem man geduldig dicke Bretter bohren kann.

    Der Versuch der eingängigen Darstellung setzt die fachmännische Detailarbeit voraus, die Sie und Detobel und einige der englisch-sprachigen Autoren geleistet haben und auf die ich baue. Es ist mir immer wieder ein Vergnügen, die wissenschaftliche Forscherarbeit jenseits der Akademia zu studieren, bei der die eigentlich dafür bezahlten Wissenschaftler, die Anglisten an den Universitäten, so jämmerlich versagen.

    Kritisieren, korrigieren Sie ruhig, was ich hier alles schreibe – ich bin nicht empfindlich – ich rechne immer damit, dass ich etwas auf meinen Seiten ändern muss.

    Außerdem werde ich mich gelegentlich fragend an Sie wenden.

    PS für die Leser: http://www.anonymous-shakespeare.com/cms/
    Die Website von Herrn Kreiler spricht Englisch. Ich habe sie auch im Menü oben verlinkt.
    Ich werde beim Entwickeln meiner Oxford-Seiten oft auf sie zurückkommen. Es ist das beste, was man über Oxford finden kann – zusätzlich zur englischen Oxford-Seite https://shakespeareoxfordfellowship.org/
    Die deutsche Seite pro Oxford: http://www.shakespeare-today.de/

  22. Berichtigung.
    Es muss heißen: GaRnets Treatise of Equivocation. Der Jesuit Henry Garnet (1555-1606) rechtfertigte die Lüge im erzwungenen Verhör. Er wurde als Mitwisser des Gunpowder Plots angeklagt und 1606 hingerichtet.

  23. Ich freue mich sehr über die neu entstandene Website, die sich der Autorschaftsfrage widmet. Nach meiner über 15-jährigen Beschäftigung mit Oxford und Shake-speare möchte ich folgende Übersicht über die INDIZIEN – pro und contra – beisteuern. Und „in eigener Sache“ darf ich auf meine Website hinweisen: http://www.anonymous-shakespeare.com
    Kurt Kreiler

    PRO und CONTRA. Indizien für die Autorschaft der Werke William Shakespeares.
    Von Kurt Kreiler.

    3 Indizien sprechen für Will Shakspere (1564-1616), wie er sich schrieb –
    und über 100 Indizien für Oxford, bzw. Edward de Vere, 17th Earl of Oxford (1550-1604) alias Shake-speare.

    Die 3 Indizien für Will Shakspere sind:
    – Die Nennung des Geldeinnehmers der Lord Chamberlainʼs Men am 15. März 1595 als „William Shakespeare“.
    – Die Vorworte der Folio-Ausgabe von 1623, insbesondere das Vorwort von Ben Jonson.
    – Das Grabmal in Stratford-upon-Avon, das den in Stratford verstorbenen Schauspieler mit einer Büste und einer Inschrift („Shakespeare, with whom / Quick nature died, whose name doth deck this tomb”) ehrt.

    Alle anderen Gründe, die genannt werden, um die Autorschaft Will Shaksperes zu untermauern, sind aus der Luft gegriffen: The Tempest muss nicht nach 1604 verfasst worden sein, da ähnliche Schiffsbrucherzählungen und die Beschreibung des Elmsfeuers bereits bei Ovid, Vergil, Ariost, Erasmus und Richard Eden und Richard Hakluyt zu finden sind. (Die Schiffahrtsroute von King Alonso ist identisch mit der von Aneas, die Vergil beschreibt, und die berühmten „Bermoothes“ spielen ironisch an auf einen gleichnamigen Bezirk Londons, in den sich die Schuldner zurückzogen.) – Es besteht keine Beziehung zwischen Macbeth und dem „Gunpowder plot“ von 1605, da Ganets Treatise of Equivocation bereits 1594 geschrieben und erstmals 1600 oder 1601 gedruckt wurde. – Bearbeitungen der Stücke Titus Andronicus und Henry VIII sind nach 1616 vorgenommen worden.

    Von den zahlreichen Indizien für Oxford als SHAKE-SPEARE nenne ich sieben:

    1. Den Harvey-Nashe-Quarrel (1592-1596), in dem Gabriel Harvey und Thomas Nashe sich unmissverständlich über den Earl of Oxford als den Verfasser von Henry the Fourth und Love’s Labour’s Lost verständigen und ihn beim Namen nennen: „Gentle M. William, that learned writer Rhenish wine & Sugar”, “Idle Hours” bzw. “The Gentlewoman” (in Anspielung auf den Verfasser der Sonette). Antwortend auf diesen bizarren Literaturstreit bringt Shake-speare in der zweiten Fassung von Love’s Labour’s Lost (1594/95) die beiden Kontrahenten Harvey und Nashe als “Don Armado” und “Moth” auf die Bühne.

    2. Die Datierung der Komödie The Merchant of Venice auf 1578/79, die sicher abzuleiten ist aus den in ihr enthaltenen zeitgenössischen Anspielungen (auf Don Juan d’Austria und die Pfalzgrafen Ludwig VI. und Johann Kasimir, auf „Monsieur“ Hercule-François Duc d’Alençon und seinen Botschafter Castelnau de Mauvissière, auf Prinz Mulay Mohammed und den spanischen König Philipp II.) sowie aus den Hinweisen von Gosson, Harvey und Batman auf The Jewe.

    3. Die Datierung, der Adressat und die Autorschaft von SHAKE-SPEARES SONNETS. Eine Analyse der Nachahmungsverhältnisse zeigt, dass die SONNETS nicht am Ende der Sonett-Dekade der neunziger Jahre (1590-1600) verfasst wurden, sondern an derem Anfang. Der Adressat ist ohne jeden Zweifel der junge Henry Wriothesley, Earl of Southampton, mit dem Oxford im Jahr 1590 seine Tochter Elizabeth verheiraten wollte. Zu diesem Zweck sind die „Prokreations-Sonette“ 1-17 geschrieben worden.

    4. Edmund Spensers Hinweis auf den Komödiendichter Oxford = „Cuddie“ in The Shepheardes Calender von 1580, ausgewiesen durch das Zitat „I beat the bush, the birds to them do fly”, in Verbindung mit dem Kommentar von E. K. (= E. Spenser) zu “quaint Bellona”: “Vulcan … proffered her [Bellona = Pallas Athene] some courtesy, which the Lady disdaining, shaked her speare at him, and threatʼned his sauciness”. Damit ist ein Konnex hergestellt zwischen dem von Webbe (1586) und Puttenham (1589) gerühmten Komödiendichter Oxford und dem von ihm (in Anlehnung an Pallas Athene) gewählten Pseudonym SHAKE-SPEARE.

    5. Zusammenfassend als ein Indiz genannt: Die Hinweise auf Shakespeare als Hofmann in Thomas Edwardes Cephalus and Procris & Narcissus (1593) Henry Willobies Willobie his Avisa (1594) und die Bemerkung von Thomas Smythe in Voiage and entertainment in Rushia (1605) über “The late [den verstorbenen] English Ovid”, “Our ever-living Poet”, der in Zusammenhang mit der Tragödie Hamlets genannt wird (“no second to any Hamlet” und “It is to be feared Dreaming”).

    6. Die Parallelen zwischen Oxfords (E.O.s) Gedichten und Briefen und Shakespeares Werken. (“When wert thou born, Desire” vs. “Tell me where is fancy bred”; “Were I a king, I might command content” vs. “And my large kingdom for a little grave”; “The windows of mine eyes are glaz’d with such delight” vs. “That hath his windows glazed with thine eyes”; “that it is my hap to starve like the horse whilst the grass doth grow” vs. “Ay, sir, but ‚while the grass grows‘- the proverb is something musty” – und viele andere.)

    7. Oxfords Italienerfahrung, seine Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Verkehrswege, die in den Stücken genannt werden, seine Kenntnis der italienischen Malerei, seine Lektüre der italienischen Renaissanceliteratur, deren Fabeln Shakespeare für die Ausarbeitung seiner Stücke benutzt. (Vgl. Richard P. Roe, Guide to Italy, 2011.)

    Gleichzeitig stellt sich die Frage, auf wie sicheren Füßen die Indizien für SHAKSPERE stehen.

    1. Die Nennung des Geldeinnehmers der Lord Chamberlainʼs Men am 15. März 1595 als „William Shakespeare“. – Zweifelsohne hat der Hofbuchhalter, der die „Chamberlainʼs Men“ für eine Aufführung in Whitehall entlohnte, den Schauspieler (oder Kassierer) Will Shakspere „William Shakespeare“ gennannt – aber dieser Irrtum kam zustande, weil 1593 und 1594 bereits zwei höfische Versepen unter dem Namen „William Shakespeare“ erschienen waren. Und diese Verwechslungsmöglichkeit wurde zur später (nach dem Tod Oxfords und Shaksperes) zur Grundlage genommen, um Oxfords Namen dauerhaft zu löschen und durch das Pseudonym „Shakespeare“ zu ersetzen.

    2. Ben Jonson wurde von Oxfords Schwiegersohn Philip Herbert – Earl of Montgomery – und seinem Bruder William Herbert – Earl of Pembroke – (beides Söhne der berühmten Mary Sidney Herbert, Countess of Pembroke) zum Herausgeber der Folio-Ausgabe von Shakespeares Werken (1623) bestellt. Offensichtlich oblag ihm die Aufgabe einer Camoufflage: er sollte sein Vorwort mit schillernden Begriffen versehen, die den „Verdacht“ der Autorschaft von Oxford auf Will Shakspere ablenken sollten, um das Pseudonym zu retten und die Familie vor unangenhmen Nachfragen zu verschonen. Der „Swan von Avon“ konnte sich gleichermaßen auf Stratford-upon Avon wie auch (wie Alexander Waugh gezeigt hat) auf Hampton Court, einen der Lieblingsaufenthalte Elizabeths) beziehen. „And though thou hadst small Latine, and lesse Greeke“ kann den Eindruck erwecken, Shakespeare wäre kaum gebildet gewesen (was allein die Quellenlage der Shakespearschen Stücke widerlegt) – kann aber auch heißen, der Autor hätte nur wenig Stoff aus dem Lateinischen und Griechischen entlehnt, wofür er zu loben gewesen wäre. Denn gleich darauf wird ein Zusammenhang hergestellt mit „Æschilus, Euripides, Sophocles … Paccuvius, Accius“.

    3. Der Wunsch nach einem Grabmal in Stratford-upon-Avon taucht nicht in Will Shaksperes Testament auf. Seine Erben hätten es auch gar nicht bezahlen können, es wurde (wohl auf den Wunsch der Herberts) bei der anglo-flämischen Bildhauerfamilie Janssen in London bestellt und von dort nach Stratford geschafft. Shaksperes Erben hätten sich dafür zwei weitere Häuser kaufen können. Im übrigen ist Shaksperes Grab unter der berüchtigten forbear-to-dig-the-dust-enclosed-here-Platte leer, wie aus einem Bericht aus dem Jahr 1796 hervorgeht. Und die Büste? Siehe Mark Twain.

    Im übrigen ist ein bürgerlicher Autor des 16. Jahrhunderts, der den jungen Earl of Southampton in seinen Sonetten nicht nur rühmt, sondern zugleich harsch kritisiert, historisch gesehen ein Ding der Unmöglichkeit. Auch ist auszuschließen, dass ein Mann mit sechs krakeligen Unterschriften und einem zweitbesten Bett, der nie in Italien war und keinen Zugang zur französischen und italienischen Literatur hatte, Shakespeares Stücke geschrieben haben könnte.
    Mein Fazit: Will Shakspere ist unter den genannten Anwärtern für die Autorschaft der Shakespearschen Werke der am wenigstens geeignete.

  24. Hinweise und Verlinkungen zu so interessanten und wichtigen Beiträgen haben wir vor.
    Danke für den speziellen Tipp!

    (Ich bin noch nicht dazu gekommen, mir Waughs Youtube-Beiträge anzuschauen. Ich gehöre eher zu den Bücherlesern … Es ist natürlich notwendig, auch andere Medien zu nutzen.)

  25. In den letzten Monaten hat Alexander Waugh eine Reihe von Videos auf YouTube eingestellt. Seine Analyse und Entzifferung (mit Hilfe anderer Forscher) der ersten beiden Seiten der Erstausgabe der Sonette, der Inschrift des Stratford Monument und der angeblichen Grabplatte in Stratford, sind herausragend und verweisen inhaltlich und mathematisch zwingend auf Edward de Vere als Autor. Hier handelt es sich um Beweise, nicht mehr nur um Hinweise, da die Kodierung der Kernaussagen jeweils dreifach abgesichert ist. Weitere Videos befassen sich mit z.T. absolut überzeugenden Verweisen von Autoren des ausgehenden 16. Jahrhunderts und der 1. Hälfte des 17., unterschiedlicher Profession, auf Kenntnisse des Pseudonyms und Autorschaft de Veres. Zudem wir auf den in den Sonetten referenzierten „vulgar scandal“ dezidiert eingegangen. Die dort vorgetragenen Informationen haben teilweise Beweiskraft. Wer die Autorschaft de Veres heute noch leugnet, ignoriert den aktuellen Wissenstand. Die Arbeiten zum „vulgar scandal“ und seine Spiegelung in den Dramen sind hervorragend wissenschaftlich recherchiert und belegt und müssen als Durchbruch bewertet werden. Mir ist zudem unerklärlich, wie z.B. droftdartsroop behaupten kann, de Vere sei kein Kandidat. Ein bequemer ist es nicht, ich aber habe noch nichts über ihn gelesen, was ihn als Kandidaten ausschlösse und ebenfalls nicht, was wissenschaftlich im Sinne eines Beweises für den Mann aus Stratford spräche. Jeder noch so ignorante Leugner eines Autorenschaftproblems müsste zumindest zugeben, das es Unstimmigkeiten gibt, für die es – für Shakspere – keine überzeugenden Argumente gibt. Das setzt allerdings voraus, dass man sich in der Materie auskennt…

  26. Darüber können wir in der Abteilung Pro Oxford diskutieren. Die ist im Moment erst im Aufbau. Aber ich stehe schon bereit für Einwände gegen Oxford. Bring ‚em on! Was macht Oxford als Kandidaten für Shakespeares Identität unmöglich?

  27. Ihr habt keine Alternative zu Shakespeare aus Stratford. Also kann man sich die Debatte sparen. Oxford ist kein Kandidat. Es gibt auch keinen anderen.

  28. Die automatische Freigabe wird jetzt klappen.

    Zur Bemerkung von drofdartsroop:

    Dass man sie sich nicht sparen kann, zeigt zumindest schon mal der Dreiminutentext „Er war’s nicht“. Haben Sie den gelesen? Wär doch eine Herausforderung, oder?

    Ich empfehle auch die Streitgespräche, die auf die erste Seite von Pro Stratford folgen. Die machen doch Sinn, würde ich meinen. Oder würden Sie an Stelle von S anders auf O antworten?

  29. Der Sinn der Webseite – wie tausender Bücher über das Thema – ist ja gerade, daß die Thesen der „Stratfordianer“ hinterfragt werden! Das ist deshalb ein wichtiger Paragraph der vorliegenden Erörterungen, darlegen, daß und warum die Beweislage so sehr dünn ist, die diejenigen benutzen, die glauben (wollen), daß Shaksper(e) aus Stratford die Werke geschrieben hat.

  30. Könnte man nicht sagen: Was auf der Seite Pro Stratford steht, ist richtig? – Dann könnte man sich die ganze Website sparen.

Leave a reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *