12: Anonymität noch 1623?!

Mich wundert, warum weder Bryson noch Nelson das stärkste Argument gegen Oxford vorbringen – dasjenige, das mich selbst am ehesten gegen Oxford skeptisch zu machen in der Lage ist:

Es gibt keinen Grund für Oxford, seine Autorschaft vor der Öffentlichkeit zu verbergen; bzw. selbst wenn er es gewollt hätte, es hätte keine Chance gehabt; und selbst wenn es zu seinen Lebzeiten geklappt hätte, so wäre die Sache nach 1604 rasch aufgeflogen.

 

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1 thought on “12: Anonymität noch 1623?!”

  1. Das hängt mit der Frage zusammen wem überhaupt bekannt war, dass Oxford der Autor war und dafür, das alles unternommen wurde, die Anonymität auch noch beim FFolio zu wahren, wurden starke Argumente pro Familie Oxford vorgebracht und pro Southampton. Sehr einflussreiche Leute, die wohl den Druck veranlasst und finanziert hatten, aber unter allen Umständen das Geheimnis nicht publik machen konnten oder wollten. Natürlich ist es eines der größten Rätsel warum nichts durchgesickert ist. Aber ist etwa im Falle Bacon, Marlow oder Johnson was durchgesickert? Es war eben in keiner Weise öffentlich, entweder erfolgreich vertuscht oder einfach unbekannt. Das bedarf aber der genauen Untersuchung.

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