Declaration of Reasonable Doubt

Es gibt auf Englisch eine umfangreiche Website rund um die

https://doubtaboutwill.org/declaration

… of Reasonable Doubt.

Gibt es wirklich keinerlei Anlass, an der Identität Shakespeares (des Autors) zu zweifeln? Es gebe keinerlei Zweifel, behauptet die Orthodoxie – und diffamiert die Zweifler.

In einer declaration formulieren nun die „vernünftigen Zweifler“, was unter ihnen contra Stratford Konsens ist. Sie laden alle Zweifler ein, diese Deklaration zu unterschreiben. Sie laden die „Orthodoxen“ ein, die hier aufgestellten Behauptungen zu widerlegen.

Die Deklaration beginnt mit einem Hinweis auf 20 bedeutende Persönlichkeiten, die an der Identität Shakspere / Shakespeare (Kaufmann und Autor) gezweifelt haben.

Dann stellen sie die vier guten Argumente vor, die für die „orthodoxe“ Annahme sprechen, dass der Mann aus Stratford tatsächlich der Autor Shakespeare ist.

Darauf folgen die Einwände – die Gründe dafür, warum es vernünftig ist, an der Identität zu zweifeln.

Die Deklaration betont, dass letztlich nicht klar sei, wer die Werke geschrieben hat, dass aber heute niemand mehr sagen könne, es gebe keine „vernünftigen Zweifel“ an der Autorschaft des Mannes aus Stratford. Aussagen über andere Kandidaten macht die Deklaration nicht.

Sie endet mit einem Aufruf an die Anglistik:

Die Autorschaftsfrage sollte an den Universitäten und Akademien künftig als eine legitime Forschungsaufgabe betrachtet werden und als angemessener Gegenstand für den Unterricht und für die Diskussion in den Klassenzimmern.


Ich werde Teile dieser Deklaration ins Deutsche übersetzen und an passenden Stellen einbauen.

Das Buch zu dieser Declaration of Reasonable Doubt ist:

John M. Shahan / Alexander Waugh: Shakespeare Beyond Doubt? – Exposing an Industry in Denial. – 2016

Auf einzelne Kapitel dieses Buchs wird im Folgenden immer wieder Bezug genommen.

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