Nelson 11: Gegen autobiographische Kurzschlüsse

Überhaupt ist es falsch, alle Literatur als prinzipiell autobiographisch zu verstehen, wie Looney und seine Nachfolger es tun und die deshalb meinen, unbedingt den Stratforder ablehnen und den Aristokraten vorziehen zu müssen.

 

 

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2 thoughts on “Nelson 11: Gegen autobiographische Kurzschlüsse”

  1. Ich schließe mich David an, das kann man sicher nicht generalisieren. Wenn man überhaupt über Nelson in Zusammenhang mit Oxford reden möchte, darf man nie Nelsons Motiv vergessen: er hat das Buch nur geschrieben, um Oxford als Kandidat für Shakespeares Werke auszuschließen. Autobiographische Bezüge, die sich bei Oxford zu Hauf finden lassen, muss er natürlich abqualifizieren. Siehe die Sonette: sie müssen fiktional sein, denn spräche der Autor persönlich zu uns, müssten wir zwingend einen Hofmann in ihm vermuten.

  2. Das lässt sich weder in die eine noch in die andere Richtung generalisieren und müsste nun mal phylologisch untersucht werden mit den Methoden der Statistik. Womit wir endlich bei der Wissenschaft wären und jenseits von Götterweihe.

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